Thementag 2026

Thementag 2026

Sicherheitstipps im Alltag

Telefonbetrüger – Betrugsmaschen erkennen und vermeiden

Großer Zuspruch beim Thementag der Kolping-Gruppe „60Plus“

Insbesondere ältere Menschen werden immer wieder Ziel perfider Betrugsdelikte. Mit Täuschung, psychologischem Druck und gezieltem Vertrauensmissbrauch bringen die Täter ihre Opfer um teils erhebliche Geldbeträge. Die Maschen reichen vom falschen Polizeibeamten über Enkeltrick und Schockanrufe bis hin zu Betrug per Messenger oder über Fake-Shops im Internet – stets mit dem Ziel, an das Vermögen der Betroffenen zu gelangen.

Wie man solche Betrugsformen erkennt und sich wirksam schützt, erläuterte Kriminaloberkommissarin Christina Franz von der Kriminalpolizeiinspektion Amberg bei einem Vortrag für die Generation „60Plus“ der Kolpingfamilie Berg.

Der Thementag der Gruppe „KolpingAktiv 60Plus“ erfreute sich wieder einmal großen Zuspruchs. In den Räumen der aha! Tagespflege begrüßten Manfred Siegert und Ludwig Kotzbauer etwa 80 Teilnehmerinnen und Teilnehmer. Das große Interesse zeigte, wie präsent das Thema Telefonbetrug im Alltag vieler Seniorinnen und Senioren ist.

Anhand anschaulicher Beispiele verdeutlichte die Referentin typische Vorgehensweisen der Täter. Besonders betonte sie, dass Kriminelle gezielt Angst und Zeitdruck erzeugen, um unüberlegte Entscheidungen zu provozieren. In gewohnter Weise und zur Auflockerung fragten die beiden Leiter der Kolping 60Plus-Gruppe in ihrer Rolle als „Sepp und Zensi“, gezielt nach und brachten typische Unsicherheiten und Sichtweisen rund um Schock- und Fake-Anrufe zur Sprache. 

Mit einem gemeinsamen Abendessen und angeregten Gesprächen endete der dritte Thementag der Kolping-Gruppe „60Plus“. Einig waren sich alle: Aufklärung ist der beste Schutz vor Betrug.

Ludwig Kotzbauer
28.02.2026